Home | english  | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT

Die Begleitforschung zum Pilotprojekt Multimediale Dienste in Baden-Württemberg

Die Begleitforschung zum Pilotprojekt Multimediale Dienste in Baden-Württemberg
Autor: Gerhard Fuchs und Hans-Georg Wolf
Quelle: Nr. 3, 4. Jahrgang
Datum: August 1995
Schwerpunktthema: Multimedia

Die Begleitforschung zum Pilotprojekt Multimediale Dienste in Baden-Württemberg

von Gerhard Fuchs und Hans-Georg Wolf

1. Technikfolgenabschätzung und Multimedia

Nach einer Phase der Euphorie über die weiteren Entwicklungen auf dem Multimediamarkt dominieren mittlerweile wieder nüchternere und vorsichtigere Prognosen. Die meisten öffentlich diskutierten Einschätzungen der weiteren Entwicklungschancen beruhen auf Aussagen von Technologieanbietern oder versuchen, die wenigen Erfahrungen im US-amerikanischen Bereich hochzurechnen und auf europäische Verhältnisse zu übertragen. Wie man aus den Erfahrungen mit Technikfolgenabschätzungen zu IuK-Techniken in der Vergangenheit weiß, verhält sich der Nutzer jedoch oft anders, als man es ihm unterstellt. Von Pilotprojekten in Verbindung mit einer zukunftsorientierten Begleitforschung können fundiertere Aussagen darüber erwartet werden, wie die angebotenen Dienste genutzt werden. Eine erste praktische Auseinandersetzung mit dem multimedialen Angebot soll zu überlegungen führen, was eigentlich sinnvoll angeboten werden sollte, wo die Bedürfnisse der Kunden liegen.

Neue Multimediale Dienste sind nicht mit einem Set von mehr oder weniger automatisch erzeugten Folgen verbunden. Techniken müssen in bestehende soziale Lebens- und Organisationszusammenhänge eingepaßt werden und werden dadurch auch transformiert. Eine früh ansetzende Technikfolgenabschätzung kann wertvolle Erkenntnisse über den Implementierungsprozeß liefern und dadurch auch eine realitätsnahe Diskussion über weitere Entwicklungen stimulieren helfen.

Vor diesem Hintergrund bieten die bereits angelaufenen oder für die nahe Zukunft geplanten Pilotversuche zu verschiedenen multimedialen Diensten günstige Voraussetzungen für begleitende TA-Projekte. Im folgenden schildern wir die Planung für die Begleitforschung zu dem Stuttgarter Pilotversuch mit interaktivem Fernsehen.

Die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg hat im Herbst 1994 vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg die Aufgabe übernommen, ein Konzept für die Begleitforschung zum Pilotprojekt Multimediale Dienste Baden-Württemberg zu entwickeln. Es war dabei von Anfang an klar, daß die Akademie gemäß ihres satzungsmäßigen Auftrages die Begleitforschung nicht in Eigenregie durchführen wird, sondern sich mit anderen wissenschaftlichen und privaten Forschungseinrichtungen vernetzen wird, um ein Konzept zu entwickeln und Kooperationspartner für die Forschung zu suchen.

Am 6. Oktober 1994 lud die Akademie alle Interessenten für die Begleitforschung, die sich bis zu diesem Zeitpunkt beim Wirtschaftsministerium gemeldet hatten, zu einem ersten Gespräch ein. Resultat der Diskussion an diesem Tag war die Einberufung von sechs Arbeitskreisen, die Ideen und Vorschläge für die Begleitforschung entwickeln sollten. Die Arbeitskreise tagten zwischen Dezember 1994 und Februar 1995. Die dabei erzielten Ergebnisse stellen die Basis der folgenden Ausführungen dar. Das Konzept zur Begleitforschung wird momentan in Gesprächen mit Kooperationspartnern weiter präzisiert.

2. Hintergrund, Ansatz und Ziele der Begleitforschung zum Stuttgarter Pilot versuch

"Multimediale Dienste in Baden-Württemberg" ist der Name für ein ambitioniertes Pilotprojekt, das von der Landesregierung im Frühjahr 1994 initiiert wurde. Bis zu 4000 Privathaushalte im Großraum Stuttgart sollen neue Dienste (Video on Demand, Teleshopping, Telegames, Teleinformation, Telelearning) testen. Als Infrastruktur dient das Glasfaser- und Kupferkoaxialkabel. Mit Hilfe einer sogenannten Set-Top Unit sollen die neuen Angebote auf dem traditionellen Fernsehgerät abrufbar sein. Das Pilotprojekt wird voraussichtlich Anfang 1996 starten.

Die wissenschaftliche Untersuchung hat das Ziel, sowohl eine enge Begleitung des Pilotprojektes zu ermöglichen, als auch allgemeinere Fragestellungen zu behandeln, die mit dem Pilotprojekt sachlich zusammenhängen. Durch die Versuchsbedingungen und die Vorgaben des Auftraggebers ist bereits ein Rahmen für die wissenschaftliche Begleitung im engeren Sinne gezogen worden. Als Infrastruktur wird das Kabelfernsehnetz verwendet, Anbieter werden zunächst primär auf dem Unterhaltungssektor aktiv werden, und die Nutzer sind in erster Linie private Haushalte. Auf diese Bedingungen muß die Begleitforschung zugeschnitten werden. Soweit möglich, werden jedoch auch grundsätzliche politische, juristische, ökonomische und soziale Fragen zur Entwicklung multimedialer Dienste behandelt werden.

Technikfolgenabschätzung und Begleitforschung für den Bereich multimedialer Dienste sind höchst komplexe Aufgaben:

- Es kann kaum auf historische Daten zurückgegriffen werden,

- die industriellen Sektoren und die Klassifizierung von Produkten sowie mögliche Anwender entstehen erst,

- der Markt bzw. die Einschätzungen des Marktes verändern sich rasch,

- es soll die Reaktion auf Dienste getestet bzw. vorausgesagt werden, die selbst erst zu definieren sind,

- wobei man als Rahmenbedingung zusätzlich zu berücksichtigen hat, daß die Technologie sich viel rasanter entwickelt als die Bereitschaft der potentiellen Nutzer, mit ihr zu experimentieren.

Das "Pilotprojekt Multimediale Dienste in Baden-Württemberg" bietet einen Ansatzpunkt, viele der mit der sogenannten "Multimedia Revolution" verbundenen Fragen auf dem Hintergrund erster praktischer Erfahrungen zu beantworten. Die Folgen - in einem weiter gefaßten Sinne - der neuen technischen Möglichkeiten können während der Laufzeit des Pilotprojektes sicherlich nicht abschließend erforscht werden. Die Begleitforschung kann aber einen Beitrag zu einer fundierten Diskussion über Entwicklungspotentiale, soziale Auswirkungen etc. leisten. Hiermit ist auch noch einmal das Interesse der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg an dem Pilotprojekt bezeichnet:

- zum einen eine möglichst präzise Analyse des geplanten Versuches zu erstellen;

- zum anderen aber eine grundsätzlichere Diskussion über Chancen und Risiken der weiteren Entwicklung von multimedialen Diensten auf der Grundlage von empirischen Ergebnissen und mit Hilfe von Szenarien, Prognosen, Abschätzungen, Diskursen etc. anzustoßen.

Eine solche Diskussion kann nicht primär technologieorientiert geführt werden. Man muß auch die Interessen und Beweggründe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft identifizieren, von denen eine weitere Entwicklung der multimedialen Dienste stark abhängt. Die multimedialen Dienste und die Formen, in welchen sie zugänglich gemacht und genutzt werden können, sind dabei selbst nicht als vorgegeben zu betrachten, sondern als das Ergebnis kontingenten sozialen Handelns.

3. Nutzung und soziale Folgen

Im Unterschied zu anderen Pilotprojekten, die in der Bundesrepublik stattfinden, geht es im Stuttgarter Versuch nicht nur um die Erprobung einer neuen Technik. Der Versuch soll auch Aussagen über "Verbraucherakzeptanz" ermöglichen. Deshalb haben die Projektverantwortlichen von Beginn an die Zahl der zu beteiligenden Haushalte vergleichsweise hoch angesetzt. Bei einer Zahl von 4000 Teilnehmern sah man die Anforderungen an eine repräsentative Stichprobe als erfüllt an. Die beteiligten Hardware-, Software- und die Diensteanbieter sowie das Wirtschaftsministerium erwarten verläßliche Informationen, um wirtschaftliche Entscheidungen und Investitionen im Multimediabereich fundieren zu können. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Frage, was der Konsument sehen bzw. nutzen will und wieviel er dafür zu zahlen bereit ist. Außerdem müssen die sozialen Folgen und Konsequenzen einer veränderten und gegebenenfalls vermehrten Multimedia-Nutzung untersucht werden.

Die hier formulierten Fragen zielen in die Richtung, reales Nutzungsverhalten zu analysieren, wie auch die Wünsche der Teilnehmer am Pilotprojekt zu erfassen. Es kann nicht das Ziel der Begleitforschung sein, nur die Akzeptanz eines gegebenen Angebots zu untersuchen, sondern es geht auch darum, die Präferenzen der potentiellen Kunden zu erfassen (vgl. Abb. 1).

Abb.1: Nutzerverhalten und Nutzerpräferenzen
  Nutzerverhalten Nutzerpräferenzen
Software/
Dienste
Akzeptanz-
kriterien:
Diensteangebot,
Gebühren etc.
Potentielle
Dienste-
nachfrage
Hardware/
Geräte
Akzeptanz-
kriterien:
Bedienbarkeit,
Interaktivität
Gestaltungs-
anforderungen
an Hard- und
Software

 

Die Publikationsflut, die derzeit im Zusammenhang mit Multimedia-Pilotprojekten von Wissenschaftlern und Medienvertretern gleichermaßen produziert wird, spiegelt den für den medienzentrierten Diskurs typischen Dualismus zwischen Technikeuphorie und Kulturkritik wider. Das multimediale Zeitalter wird gleichsam als "Traum" und "Trauma" eingeläutet, wenngleich die Einschätzungen mehr auf voreiligen Analogieschlüssen als auf gesicherten empirischen Erkenntnissen beruhen, Die öffentliche Diskussion wird von widersprüchlichen Erwartungen beherrscht. Typisch und weit verbreitet sind die folgenden: Multimedia führt zu neuen Lern- und Kommunikationsmöglichkeiten, aber möglicherweise auch zu einem Verlust an unmittelbarer Primärerfahrung und Isolierung. Multimediale Dienste können ein Demokratisierungspotential beinhalten, aber ebenso sind neue Kontroll- und überwachungsmöglichkeiten denkbar. Die Begleitforschung soll herausfinden, welche von diesen und anderen Erwartungen der Realität am nächsten sind.

Die Vielfalt, die Ambivalenz und die Tragweite der Vermutungen zeigen, daß hinsichtlich der gesellschaftlichen Auswirkungen von Multimedia akuter Forschungsbedarf besteht. Im Rahmen der Begleitforschung sollen Vermutungen, wie sie in der öffentlichen Diskussion zu finden sind, thematisiert werden. Allerdings werden sich nach Ende des Pilotprojekts sicherlich noch keine verbindlichen Aussagen zu der Breite der angesprochenen Themen treffen lassen.

4. Auswirkungen auf die Region

Das Stuttgarter Multimedia-Pilotprojekt ist der Versuch der gezielten, wirtschaftspolitisch motivierten Erprobung einer neuen informationstechnischen Anwendung und potentiell von hoher Bedeutung für die künftige Nutzung vernetzter Informationstechnik in Baden-Württemberg. Mit ihm werden große Hoffnungen bezüglich der Innovationsfähigkeit und wirtschaftlichen Zukunft dieser Region verknüpft. Der Versuch wurde in einer höchst dynamischen Situation als industriepolitische Initiative in einem Gesprächskreis Medienwirtschaft geboren. In seiner Organisation und Architektur spiegeln sich die Interessen der einzelnen Initiatoren (Land Baden-Württemberg, Telekom, Hardwareanbieter) wider.

In den nächsten Jahren muß weiterhin mit Beschäftigungsverlusten im industriellen Bereich gerechnet werden. Neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Dienstleistungsbereich und hier insbesondere in Sektoren, die mit IuK-Techniken verbunden sind, sollen deshalb verstärkt erschlossen werden. Die Begleitforschung will diese Zusammenhänge aufhellen. Es muß hierbei wiederum unterschieden werden zwischen Erfahrungen, die direkt aus dem Pilotprojekt und seiner Durchführung resultieren, und der allgemeineren Entwicklung von Multimedia, die durch das Pilotprojekt nur partiell abgedeckt wird.

Ein erster Schritt in der Analyse von möglichen Auswirkungen liegt in der Auswertung bislang vorliegender Erfahrungen und Projektionen für Multimedia-Anwendungen. Auf dieser Basis kann auch ein besseres Verständnis der Stellung des Stuttgarter Pilotversuchs im internationalen Wettbewerb gewonnen werden.

Es ist fraglich, ob schon während der Laufzeit des Piloten Auswirkungen des Pilotprojekts selbst auf die Entwicklung der Region Stuttgart/Baden-Württemberg, den Arbeitsmarkt und die Entstehung eines Medienstandortes festgestellt werden können. Deshalb werden die empirischen Arbeiten um die Konstruktion von Szenarien für die Entwicklung von Multimedia-Anwendungen bei allgemeiner Verbreitung ergänzt. Aus der Anlage des Pilotprojektes sind auf jeden Fall Auswirkungen auf die Kooperation zwischen Diensteentwicklern, Geräteherstellern, Netzbetreibern und Diensteanwendern zu erwarten.

Eine Voraussetzung für die Entwicklung von Szenarien ist die Analyse der vorhandenen Ressourcen in Baden-Württemberg, die für Multimedia aktiviert werden könnten. Wir fragen, in welchen Bereichen die baden-württembergische Wirtschaft die Wertschöpfungskette bei Multimedia abdeckt, wo Defizite sind, welches Kooperations- und Beteiligungspotential möglicherweise vorhanden ist. Dazu gehört auch die Analyse von Anbieterstrategien: Was veranlaßt Anbieter, sich am Pilotprojekt zu beteiligen? - Aber auch: Wie können lokale Info-Anbieter, wie die Lokalpresse, ihre spezifische Kompetenz und Klientel nutzen, um interaktiven Multimedia-Diensten echten Mehrwert zu schaffen?

Auf dieser Basis können Anwendungsfelder und Maßnahmen zur Erschlieüng von Marktpotentialen abgeschätzt werden. Auch können Szenarien zu möglichen Migrationspfaden der Diensteentwicklung in Baden-Württemberg (inkl. Klassifikation, Trendabschätzung und Wirkungsabschätzung) formuliert werden.

5. Diskurs

Gerade in einem Themenfeld wie Multimedia, das durch sehr unsichere Zukunftserwartungen bei allen Beteiligten geprägt ist, können TA-Projekte sich nicht nur auf die Auswertung von Expertenurteilen beschränken, sondern müssen diskursiv angelegt sein. Die Organisation und Durchführung von Diskursen zwischen den am Pilotprojekt beteiligten Akteuren, interessierten gesellschaftlichen Gruppen, der Wirtschaft und der Landesregierung ist integraler Bestandteil der Begleitforschung. Das Pilotprojekt kann nur dann seine Aufgaben erfüllen, wenn es gelingt, bisher weitgehend unabhängig voneinander agierende Akteure zusammenzuführen (beispielsweise Netzbetreiber, Hard- und Softwareproduzenten im Telekommunikationssektor, Handelsunternehmen, die Filmwirtschaft, Rundfunk- und Fernsehanstalten) und ihre Aktionen mit Blick auf die Bedürfnisse von Nutzern ausgerichtet werden.

Der Erfolg des geplanten Multimedia-Versuchs wird letztlich von der Akzeptanz bei den Endnutzern abhängen. Hierfür ist ein nutzergemäßes Angebot die wichtigste Voraussetzung. Die Entwicklung eines solchen Angebotes dürfte sich erleichtern, wenn in den verschiedenen Projektphasen eine aktive Einbeziehung von Akteuren und die Organisation eines intensiven Erfahrungsaustausches der Beteiligten stattfindet (Gewährleistung von feed-back-Prozessen). Daraus ergibt sich die zusätzliche Anforderung an die Begleitforschung, auch Informationen verfügbar zu machen, die für eine aktive Gestaltung des Piloten und der angebotenen und künftig zu entwickelnden Dienste wichtig sind.

Der geplante Diskurs deckt verschiedene Themenbereiche ab und bezieht auch unterschiedliche Ansprechpartner ein. Neben der Rückkopplung der Erfahrungen von Projektteilnehmern, Diensteanbietern, Netzbetreibern und Geräteherstellern steht die Auswertung von Erfahrungen und Entwicklungen außerhalb Stuttgarts/Baden-Württembergs.

Folgende Themenbereiche lassen sich unterscheiden:

1. Organisation und Durchführung eines technik- und angebotsorientierten Diskurses mit Geräteherstellern, Netzbetreibern, Diensteanbietern, politischen Entscheidungsträgern sowie interessierten gesellschaftlichen Gruppen über Entwicklungen im Multimedia-Bereich. Themen des Diskurses können die Zusammenführung von separat geführten Techniklinien sowie die allgemeinen technischen, organisatorischen und politisch-regulativen Aspekte des Pilotprojektes zur Erleichterung und Unterstützung der weiteren Verbreitung von multimedialen Diensten und zur Identifizierung des gesellschaftspolitischen Handlungsbedarfs sein. Ausserdem sollen die Möglichkeiten einer Ausdehnung des Dienstespektrums (z.B. Stadtinformationssystem, Volkshochschule, Bahn, Flughafen) ausgelotet werden.

2. Organisation und Durchführung eines Diskurses mit gesellschaftlichen Gruppen, in dem die Begleitforschung und deren Zwischenergebnisse in regelmäßigen Abständen diskutiert werden. Der Diskurs sollte parallel mit dem Pilotprojekt initiiert werden, um einen kontinuierlichen Informationsfluß sicherzustellen.

Last but not least soll ein diskursives Verfahren auch auf die Begleitforschung selbst angewandt werden. Die Akademie für Technikfolgenabschätzung freut sich über jede Art von Anmerkungen oder Kommentaren zu den hier geschilderten überlegungen.

Kontakt

Dr. Gerhard Fuchs
Dr. Hans-Georg Wolf
Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg
Industriestr. 5, D-70565 Stuttgart
Tel.: +49 711 9063-199